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Exzellenzinitiative für Spitzenforschung

Exzellenzinitiative 2012-2017 (Copyright: Deutsche Forschungsgemeinschaft)

Nach der Förderentscheidung der dritten und letzten Runde der Exzellenzinitiative hat der Bewilligungsausschuss aus Wissenschaft und Politik Mitte Juni 2012 insgesamt 39 Universitäten aus 13 Ländern ausgewählt: 45 Graduiertenschulen und 43 Exzellenzcluster konnten sich im wissenschaftsgeleiteten Auswahlverfahren durchsetzen. Neben den Universitäten LMU München und TU München haben die Universitäten FU Berlin, HU Berlin, Bremen, Dresden, Köln, Konstanz, Heidelberg, RWTH Aachen und Tübingen in der dritten Förderlinie mit ihren Zukunftskonzepten überzeugt. 

Die Gutachterinnen und Gutachter hatten keine leichte Aufgabe. Viele gute Projekte hatten sich um eine Förderung beworben. Basierend auf den fachlichen Bewertungen von mehr als 550 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit internationaler Erfahrung hatte die gemeinsame Komission der Deutschen Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG) und des Wissenschaftsrats eine Liste mit förderwürdigen Projekten vorgeschlagen. Die Förderung der bewilligten Projekte beginnt im November 2012 und läuft über fünf Jahre. 

Bereits am 4. Juni 2009 hatten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten die Vereinbarung zur Fortschreibung der Exzellenzinitiative unterzeichnet. Um Neuanträgen und Fortsetzungsanträgen aus den ersten beiden Förderrunden eine gleichberechtigte Chance zu geben, wurde das Fördervolumen um 30% auf rund 2,7 Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2017 gesteigert. Bund und Länder wollen mit der Fortsetzung der Exzellenzinitiative den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Spitzenforschung an deutschen Hochschulen sichtbar machen. Mit der Fortschreibung wurden erstmals auch innovative Konzepte zur forschungsorientierten Lehre in der Begutachtung der Zukunftskonzepte berücksichtigt.

Die Exzellenzinitiative zielt darauf ab, gleichermaßen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und damit den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbar zu machen.

Ziele der Exzellenzinitiative:

  • Die universitäre Spitzenforschung zu unterstützen und ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen
  • Hervorragende Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Universitäten schaffen
  • Kooperationen zwischen den Disziplinen und Institutionen vertiefen
  • Die internationale Vernetzung der Forschung stärken
  • Die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft fördern
  • Den wissenschaftlichen Wettbewerb in Deutschland intensivieren und die Qualität des Wissenschaftsstandortes in der Breite verbessern

 

 

Die drei Förderlinien der Exzellenzinitiative:

  • Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung
  • Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung

 

Exzellenzcluster in München:

Munich-Centre for Advanced Photonics (MAP)

Munich Cluster for Systems Neurology (SyNergy)

Nanosystems Initiative Munich (NIM)

Center for Integrated Protein Science Munich (CIPSM)

Origin and Structure of the Universe – The Cluster of Excellence for Fundamental Physics (Universe)

Links:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Wissenschaftsrat

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Gesamtübersicht der geförderten Einrichtungen

Exzellenzvereinbarung der DFG

Broschüre "Exzellenzinitiative auf einen Blick"