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Exzellenzinitiative geht in die zweite Runde
Bereits am 4. Juni 2009 hatten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten die Vereinbarung zur Fortschreibung der Exzellenzinitiative unterzeichnet. Um Neuanträgen und Fortsetzungsanträgen aus den ersten beiden Förderrunden eine gleichberechtigte Chance zu geben, wurde das Fördervolumen um 30% auf rund 2,7 Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2017 gesteigert. Bund und Länder wollen mit der Fortsetzung der Exzellenzinitiative den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Spitzenforschung an deutschen Hochschulen sichtbar machen.
Mehr Informationen finden Sie auf den Webseiten des BMBF sowie folgende Dokumente zum Download:
Merkblatt zur 2. Förderphase
Das Konzept der „Exzellenzinitiative“

Bereits im Juni 2005 beschlossen Bund und Länder das Konzept der „Exzellenzinitiative“ mit folgenden Zielen:
- unterstützt die universitäre Spitzenforschung und erhöht ihre internationale Sichtbarkeit
- schafft hervorragende Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Universitäten
- vertieft Kooperationen zwischen Disziplinen und Institutionen
- stärkt die internationale Vernetzung der Forschung
- fördert die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft
- intensiviert den wissenschaftlichen Wettbewerb in Deutschland und verbessert die Qualität des Wissenschaftsstandorts in der Breite.
Die Exzellenzinitiative sieht drei Säulen vor
- Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (
www.dfg.de) - Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung
- Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung
Im Oktober 2006 wählte ein international besetztes Gutachtergremium aus den 157 bundesweit eingegangenen Antragsskizzen in einem zweistufigen Ausleseverfahren schließlich 17 Exzellenzcluster aus. Die Begutachtung erfolgte nach den Kriterien der wissenschaftlichen Qualität, des interdisziplinären Ansatzes, der internationalen Sichtbarkeit sowie der Zusammenführung regionaler Forschungskapazitäten.
In München arbeiten insgesamt fünf Exzellenzcluster
Die Ludwig-Maximilian-
Universität München ist Sprecheruniversität von drei Exzellenzclustern:
- Munich-Centre for Advanced Photonics (
MAP) - Munich Center for Integrated Protein Science (
CIPSM) - Nanosystems Initiative Munich (
NIM)
Die Technische Universität München beheimatet zwei weitere Exzellenzcluster:
Hintergründe der Exzellenzinitiative:
www.dfg.de
Alle Standorte der Exzellenzinitiative auf einen Blick:
www.dfg.de/forschungsfoerderung
