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MAP Frauenförderungsprogramm

- Marie Curie und ihre Kinder, ganz rechts die spätere Nobelpreisträgerin Irene Joliot-Curie.
Naturwissenschaften sind traditionell eine Männerdomäne und Frauen gehen (wie leider häufig in vielen Disziplinen) zu einem hohen Prozentsatz auf den Stufen der Karriereleiter verloren. Nur durchschnittlich 11,5 % der Professoren in den Münchener Universitäten sind weiblich.
Wissenschaftlerinnen brauchen mehr Unterstützung in ihrer Karriere, deshalb hat sich der Cluster eigene Ziele gesetzt, um Frauen besser zu fördern:
- 30 %-Anteil an weiblichen PhDs im physik-orientierten MAP-Cluster
- Interesse wecken für Naturwissenschaft bei Schülerinnen
- Aktive Unterstützung von weiblichen Projektleitern, Postdocs, Doktoranden
- jährliche Öffnung der Laserlabore speziell für Mädchen
- Förderung weiblicher „Chairpersons“ in Meetings
- Schaffen einer respektvollen Atmosphäre
- bevorzugte Einladungen von weiblichen Sprechern und Gastwissenschaftlerinnen aus dem Ausland
Maßnahmen:
- Transparenz/Statistik bei allen eingegangene Bewerbungen: Wie viele Frauen bewerben sich überhaupt und mit welchem Erfolg?
- Berufspraktikumsplätzen für Schüler der 10./11. Klasse, besonders für Mädchen.
- Suchen von Partnerschulen/Patenschulen
- Berufungskommissionen immer mit der Gleichstellungsbeauftragten und einer für das Fach kompetenten Professorin besetzen, notfalls von außerhalb.
- Freistellung für die Frauenvertreterin
- Doktorandenseminare (dient gleichzeitig als Maßnahme der Nachwuchsförderung), Projektleiter müssen dafür frei geben!
- Mindestens 2 Frauen in jedem Gremium
- Frauenfreundliche(re) Terminplanung (keine Abend-, Spätnachmittagstermine)
Das MAP-Frauenförderprogramm (
MAP-FFN) enthält alle Maßnahmen im Detail.
MAP Gleichstellungsbeauftragte ist Dr.
Anna Friedl.
