Munich-Centre for Advanced Photonics

Brillante Teilchen- und Photonenquellen

Projekte

Öffnet internen Link im aktuellen FensterA.2.1 | Femtosekunden-Elektronenpulse für die 4D-Bilderstellung 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterA.2.2 | Brillante, ultrakurze Photonenstrahlen von 10 pm bis 50 nm

Öffnet internen Link im aktuellen FensterA.2.3 | Laserbetriebene Protonen- und Ionenstrahlen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterA.2.4 | Theorie zur Erzeugung von brillanten Neutronen-Mikrostrahlen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterA.2.5 | Entwicklung von Simulationsmodellen sowie erste Experimente zur Bildgebung mit laserbasierten Röntgenquellen

Brillante Strahlung könnte schon bald unser Weltbild verändern, denn sie gestattet extrem detailreiche Einblicke in den Mikrokosmos. Das Licht besteht aus ultrakurzen und stark fokussierten Laserpulsen, die einen intensiven, einfarbigen Lichtstrahl im Röntgenspektrum bilden. Es zeichnet sich zudem aus durch die extrem hohe Anzahl Photonen pro Puls, also in einem winzigen Zeitraum.

Diese hochenergetischen Lichtblitze produzieren die MAP-Wissenschaftler in so genannten Freien-Elektronen-Röntgenlasern (XFELs). XFELs erzeugen die Röntgenstrahlung im Bereich von zehn bis 13 Nanometern Wellenlänge bereits auf einigen Millimetern Weglänge. Ein gängiger Beschleuniger, der mit elektrischen Feldern arbeitet, benötigt dazu mehrere Kilometer. Mit den so genannten harten Röntgenstrahlen können die Forscher Bilder von einzelnen Molekülen aufnehmen und damit erhebliche Fortschritte in der biologischen Strukturaufklärung oder der Medizin erzielen

Um kurzlebige Vorgänge in Atomen, Molekülen und Feststoffen zu beobachten, brauchen die Wissenschaftler einen noch kürzeren, nur attosekundenlang (10-18 s) Lichtpuls, dessen Photonenenergie niedriger ist und im Wellenlängenbereich zwischen weicher Röntgen- und ferner UV-Strahlung (10 Pikometer bis 50 Nanometer) liegt.

Neben der Forschung an den Elektronen arbeiten die Wissenschaftler auch an der lasergetriebenen Protonenbeschleunigung. Diese hat sich heute schon bei der Bestrahlung einiger Tumorarten bewährt. Sie ist aber eine teure und körperlich belastende Therapie, weil auch das umliegende Gewebe beschädigt wird. Die MAP-Wissenschaftler arbeiten deshalb an neuen Verfahren einer laserbasierten Protonenbeschleunigung, die eine genaue Kontrolle der Ionenzahl und -energie erlaubt und zudem zu kleineren und damit preiswerteren Geräten führt. Die Strahlentherapie soll damit effektiver werden und mehr Patienten zugute kommen (s. Forschungsbereich D).

Major Goals

  • Femtosecond electron bunches for ultrafast electron diffraction
  • Demonstration of a compact x-ray Free Electron Laser, TT-XFEL, for single-molecule imaging (Öffnet internen Link im aktuellen FensterC.3) and medical diagnostics (Öffnet internen Link im aktuellen FensterD.1)
  • Generation of brilliant attosecond pulses for attosecond xuv-pump/xuv-probe spectroscopy (Öffnet internen Link im aktuellen FensterC.1) and high-field science (Öffnet internen Link im aktuellen FensterB.1)
  • Laser-driven ion beams for cost-effective cancer therapy (Öffnet internen Link im aktuellen FensterD.1)
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